Wer kennt nicht Situationen wie den Vorsatz, ab morgen mehr Sport zu machen und uns gesünder zu ernähren, aber dann ist das Sofa wieder so weich und die Chips so lecker? Oder uns etwas nicht mehr gefallen zu lassen, aber bei nächster Gelegenheit doch wieder einzuknicken? Und anschließend kritisieren oder gar beschimpfen wir uns selbst dafür. Eine Seite will dies, eine andere etwas ganz anderes. Ein Teil von uns ermahnt zur Vernunft, ein anderer rebelliert, ein dritter verzweifelt angesichts der eigenen Ohnmacht, die Eskalation der ersten beiden zu stoppen. Was tun?
Hier möchte ich zwei therapeutische Herangehensweisen vorstellen und kombinieren, die sich für solche Situationen besonders bewährt haben: Das „Drama-Dreieck“ von Stephen Karpman und „Internal Family Systems (IFS)“ von Richard Schwartz. (Beide sind nahe Verwandte des „hypnosystemischen Seitenmodells“ von Gunther Schmidt.)
Deren Kombination lässt sich vielfältig variieren und anpassen für alltägliche Ereignisse, von guten Vorsätzen (mit denen bekanntlich der Weg zur Hölle gepflastert ist …) über Beziehungskonflikte bis zu Suchtverhalten und Trauma-Erlebnisweisen.
Wie? – das erkunden wir hier in einer hoffentlich kurzweiligen Mischung aus kurzen Inputs und Ausprobieren anhand eigener Themen.
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